Kennzeichen und Körpermaße, Verhaltensweisen, Nahrung

Steckbrief des Storches

Teil 1

Kennzeichen und Körpermaße

Foto: Peter Zerhau
Foto: Peter Zerhau

 

Der Weißstorch (Ciconia ciconia), der im Volksmund auch als Klapperstorch oder Adebar bekannt ist, gehört zur Familie der Störche (Ciconiidae) und zur Ordnung der Schreitvögel, zu der außer der Familie der Störche auch die Ibisse, Reiher und Löffler gezählt werden.

Auch der Schuhschnabel und Schattenvogel zählt zur weiteren Verwandtschaft des Storches.

 

  • Er ist ca. 0,80 bis 1,00 m hoch (stehend) und 2600 bis 4400 Gramm schwer.
  • Die Flügelspannweite beträgt 2m bis 2,20 m.
  • Das Gefieder ist weiß und nur ein Teil der Oberflügeldecken und die Schwungfedern sind schwarz.
  • Der Schnabel und die Beine sind bei einem ausgewachsenen Storch rot.
  • Der Schnabel ist ca. 15 – 20 cm lang.

Das Geschlecht ist nur sehr schwer zu unterscheiden, meistens ist der Schnabel des Männchens etwas länger und stärker, als bei dem Storchenweibchen.

Außerdem kann man die Geschlechter bei der Paarung unterscheiden.

„Das Storchenmännchen ist der obere Storch“.

Die Jungstörche sind nur während der ersten Wochen nach dem Ausfliegen durch eine schwärzliche Schnabelspitze und schwarzbraune Beine von den Altvögeln zu unterscheiden.

Störche können ca. zwanzig Jahre alt werden. Wenn sie in Gefangenschaft leben können sie noch älter werden. Der älteste Ringfund liegt bei 35 Jahre.

 

Jungstörche    Foto: Ulrike Mose
Jungstörche Foto: Ulrike Mose

Einige Verhaltensweisen

Klappernd begrüßen sich Paul + Pauline             Foto: Peter Zerhau
Klappernd begrüßen sich Paul + Pauline Foto: Peter Zerhau

 

Mit dem charakteristischen Storchenklappern und Flügelpumpen begrüßen sich die Störche, oder sie halten ihre Feinde von ihrem Nest ab.

Das Flügelpumpen ist ein Anzeichen von Erregung, meist aus einem unliebsamen Anlass.

Für die tägliche Gefiederpflege wird von den Störchen sehr viel Zeit aufgewendet.

 

Bei der Flugstartphase heben sie nach einigen Schritten Anlauf vom Boden ab und fliegen mit nach vorn gestrecktem Hals.

Bei der Landephase bremsen sie mit kräftigen Gegenschlägen der Flügel und strecken die Beine zur Landung nach vorn.

In Bodennähe oder aber bei fehlender Thermik fliegen die Störche mit schwerfälligen, kräftigen Flügelschlägen. (Schlagflug oder Ruderflug)

Der Schlagflug wechselt dabei mit segelnden Gleitstrecken.

Nach Möglichkeit wird gesegelt, denn sie können sich in der Thermik kontinentaler Aufwinde so hochschrauben, dass sie das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmen kann.

Nahrung

Fette Beute        Foto: Ulrike Mose
Fette Beute Foto: Ulrike Mose

 

Störche sind „tierische“ Allesfresser.

Zum Nahrungsspektrum des Storches zählen Kleinsäuger ( Mäuse, Ratten, Maulwürfe) Frösche, Eidechsen, Schlangen, Fische, große Insekten und ihre Larven, in seltenen Fällen auch Junge von Bodenbrütern, Aas, sowie Regenwürmer.

Der Anteil an Regenwürmern ist besonders zur Zeit der Jungenaufzucht wichtig.

 

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.