Störche in Wabern - Ulrike Mose

Storchenhorst Mose Wabern

 

Liebe Storchenfreunde, herzlich Willkommen auf meiner Homepage!

 

Nach 1930 haben sich von 1991 bis heute, endlich wieder jedes Jahr Störche in Wabern niedergelassen.

 

Um diese Attraktion zu dokumentieren habe ich mich

letztendlich dazu entschlossen,

Ihnen möglichst viele Informationen, Bilder und Geschichten

über "unsere" Störche der Gemeinde Wabern,

im Schwalm - Eder Kreis mitzuteilen.

 

Schauen Sie immer mal wieder vorbei!!

 

Herzliche Grüße 

Ulrike Mose

Storchenhorstbesitzer und Storchenhorstbetreuer

In eigener Sache!!

Die Zeit des Wartens ist vorüber, denn nun beginnt eine neues Jahr der Waberner Weißstörche. Was es uns bringen wird steht noch in den Sternen.

Doch bevor ich darüber berichte, etwas in eigener Sache.

Hunderte von Bildern habe ich im Laufe der vielen Jahre geschossen und viele Situationen der Großvögel in unseren sieben Waberner Storchennestern schriftlich dokumentiert.

Nun verfolge ich jedoch die immer wiederkehrenden Berichte ( Falschmeldungen, Behauptungen sowie Hetze ) in den sozialen Netzwerken in Bezug auf ein "leidiges" Thema, über die vier Storchenhorste in der Kerngemeinde Wabern, indem sogar die Storcheninhaber beschimpft und angegangen werden.

Als wildlebende Tierart sucht sich der Weißstorch seinen Brutplatz immer noch selbst aus. Wenn er sich an einem Ort ansiedelt, liegt es bestimmt nicht nur am Nest.

Wie in vielen anderen Storchengemeinden wollen auch hier die Störche dorthin wo schon Artgenossen sind. Auffällig ist, dass der Trend auch in Wabern eindeutig in Richtung Koloniebildung geht. Wie man im vergangenen Jahr an dem Unshäuser Storchenpaar und in diesem Jahr an dem ehemaligen Storchenpaar Kira und Carlos vom Storchenhorst I Ederauen klar erkennen kann.

Der Drang der Störche in das Zentrum von Wabern war bereits schon vor 2011 erkennbar, als die Störche versuchten in völlig ungeeigneten Bäumen oder den Bahnmasten zu nisten. Die Gefahren dieser "Magnetwirkung" wurde durch die neuen Nester erheblich reduziert. Im Übrigen sprechen die Bruterfolge in den "Kunstnestern" für sich.


Wenn man hier eine Bewertung vornehmen möchte, sollte man bei den Fakten bleiben und nicht den Erbauern der Nester falschverstandene Tierliebe vorwerfen.   So manch egozentrischer, fehl geleiteter "Tierschützer" und selbst "Kunstnestinhaber" sieht das nur durch seine ganz persönliche Brille- allerdings an den Fakten vorbei.

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Diese Stimmungsmache ist schwer zu ertragen und wird durch unwissende Nachplapperei leider noch verstärkt. 

Wenn ich mit meinem Bericht etwas deutlicher wurde, dann nur aus dem Grund, weil mir die Weißstörche seit fast 20 Jahren sehr am Herzen liegen.

 

Und so möchte ich mich ab jetzt vorwiegend auf unseren Storchenhorst III- Schreinereischornstein Mose, sowie auf unsere Nachbarhorste beschränken.

 

Ihre Ulrike Mose

Weißstörche sind typische Bewohner des extensiv genutzten Feuchtgrünlandes.
Damit sie überleben können, müssen wir ihnen gute Lebensräume zur Verfügung stellen, denn der Bestand richtet sich grundsätzlich nach den verfügbaren Nahrungsquellen.
Wenn also der passende Lebensraum nicht mehr existiert, lässt sich irgendwann auch kein Storch mehr nieder.

Was nützt ihnen ein schönes Heim, wenn es in ihrem Umfeld nicht genug Futter gibt. Nur dort, wo auch in den Flussniederungen noch regelmäßige Überschwemmungen stattfinden und staunasse Bereiche das ganze Jahr über existieren, finden die Weißstörche genügend Nahrung für sich und ihren Nachwuchs.

 

Die langfristige Orientierung muss also darauf gerichtet sein, dass wir die Lebensräume erhalten, verbessern und erweitern und den Tieren das wieder herstellen, was wir ihnen genommen haben.

 

Ehemalige Brutstörchin Pauline mit ihren zwei Jungstörchen Lena + Luca!
Ehemalige Brutstörchin Pauline mit ihren zwei Jungstörchen Lena + Luca auf unserem Schornsteinnest!

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.