Teil 6

Abschluss 2012

 

Nun ist es schon wieder so weit, das Storchenjahr 2012 neigt sich dem Ende.

Bis auf einzelne Nachzügler sind die diesjährigen Jung- und Altvögel in den Süden abgezogen.

 

Auch wenn es bei der Aufzucht der Jungen immer wieder Veränderungen gab, können wir doch noch auf ein recht gutes Storchenjahr zurückblicken.

Von unseren drei Waberner Brutpaaren flogen 6 Jungstörche aus!

 

Schon Mitte April waren die Küken bei „Jule + Georg“ im Storchennest an der Eder geschlüpft. Drei Jungstörche betteln seitdem um Nahrung.

Bei „Pauline + Paul“, schlüpften die ersten Küken am 23. April.

Aber nicht auf unserem Schornsteinnest (Mose), sondern auf ihrem neuen Zuhause, dem Spänebunker (Blecher).

Hier konnte man letztendlich zwei Junge ausfliegen sehen.

Und am 12. Mai war es dann auf dem Storchennest Riedinger soweit. Das Storchenpaar „Josef + Feline“ bekamen ihren ersten gemeinsamen Nachwuchs.

Ein Jungstorch hat es schlussendlich geschafft.

 

Aber nicht nur die Brutvögel hielten sich in und um Wabern auf.

Immer wieder versuchten umherstreifende Weißstörche das Nest von unserem Schreinereischornstein einzunehmen. Leider immer wieder ohne Erfolg.

Sie wurden sofort von den ehemaligen Nestinhabern, dem Brutpaar Paul + Pauline vertrieben.

 

Wenngleich wir in diesem Jahr das Verschwinden des Brutstorches Josef beklagen mussten, nahm die Aufzucht für die 6 Jungstörche dennoch ein erfolgreiches Ende.

 

Ungewöhnlich früh haben uns die Jungstörche dieses Jahr verlassen.

In der 31 KW sind bis auf den Jungen „Carlchen“, die zwei Jungen vom Spänebunker, sowie die drei Jungen vom Ederhorst, vermutlich zu den Sammelpunkten der Jungstörche gezogen, um mit ihnen in den Süden zu fliegen.

Am 8. August begann dann für den letzten Jungstorch vom Riedinger Horst die große Reise.

Ein letztes Mal nächtigte der Jungstorch „Carlchen auf seinem Nest und kehrte nicht mehr zurück.

 

Auch Carlchens Storchenmama Feline, ist nun schon seit dem 21. August auf Wanderschaft.

Von ihrem Partner, dem Storchenmännchen Josef fehlt noch immer jede Spur.

Leider ist er nirgends aufgetaucht, oder abgelesen worden.

Wir werden ihn wohl nicht mehr wiedersehen.


Zur Zeit halten sich noch zwei Storchenpärchen in Wabern auf.

Das Storchenpärchen "Jule" + "Georg" von der Eder und das Storchenpärchen "Pauline" + "Paul" vom Spänebunker.

Seit dem 28. August übernachten Paul + Pauline wieder jede Nacht auf unserem Schornsteinnest, ihrem früheren Brutnest. 

 

Wollen wir hoffen, dass sie in diesem Jahr den Absprung schaffen und wieder ihrem Zugtrieb folgen werden.

Es wird sich zeigen.

 

Jedenfalls wünschen wir allen unseren gefiederten Freunden einen guten Flug und hoffen, dass sie im Frühjahr wieder heil aus ihrem Winterquartier zurückkommen werden.

 

Spätestens im Frühjahr 2013 werden wir sie wieder beobachten dürfen.

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.