Teil 4

12. Juni 2012 - 15. Juli 2012

12. Juni            

Brutstorch „Josef" DEH H 9450 wird vermisst!

 

Seit Sonntagmorgen , den 10 Juni , vermissen wir den Brutstorch "Josef" DEH H 9450 vom Horst Riedinger.

 

Das Storchenmännchen war am 05.03.12 in Wabern eingetroffen und verbandelte sich mit der Storchendame Feline.

Ihre Jungen sind zum jetzigen Zeitpunkt ca. 32 Tage alt.

Die Storchendame Feline musste schon im vorigen Jahr ihre zwei Jungen die letzten Wochen alleine großziehen, da ihr damaliger Partner Felix bei einer Fahrzeugkollision im August 2011 ums Leben kam.

Da das Storchenmännchen Josef erst drei Jahre alt ist, habe ich noch die kleine Hoffnung, dass er sich evtl. eine kleine Auszeit von seiner Familie genommen hat.

Diese Situation hatten wir schon einmal auf unserem Schornsteinnest im Jahr 2008.

Die damalige Storchendame Luna ließ ihren Partner Felix mit Küken, drei Tage und Nächte allein.

Wir haben gestern die Gegend abgesucht, ihn aber leider nicht gefunden. Also bleiben für weitere Spekulationen Tor und Tür geöffnet.

Im schlimmsten Fall ist "Josef" tot.

Hoffentlich hat er sich nur einen Kurzurlaub genommen.

Brutstorch Josef ist noch am Leben!! 18.08.2014

 

 

14. Juni                                                

1. Beringung in Wabern

 

Heute ist nun um 16:00 Uhr der Jungstorch „ Carlchen“ auf dem Riedinger Nest beringt worden.

Da das Ringkontingent für Hessen begrenzt ist, ist es umso erfreulicher, dass auch eine Beringung in Wabern stattgefunden hat.

Auch wenn es nur noch ein Jungvogel war, ich fand es total aufregend.

 

Bei dieser Aktion haben wir dann auch die zwei abgeworfenen toten Jungvögel gesehen.

 

Von dem Storchenmännchen Josef fehlt noch jede Spur.

Wir werden ihn wohl nicht mehr wiedersehen.

Brutstorch Josef ist noch am Leben!! 18.08.2014

 

 

26.Juni    

Die Zeit ist gekommen.

 

Nach und nach werden nun die Waberner Jungstörche erstmals ihre Nester verlassen, um ihre ersten Flugversuche zu unternehmen.

Die drei Jungen vom Ederhorst und die zwei Jungen vom Spänebunker stehen kurz vor ihrem ersten Flug.

Damit dies auch unfallfrei über die Bühne geht, haben wir an den Ortsausgängen von Wabern, wieder Hinweisschilder für die Autofahrer angebracht.

Dafür ein Dankeschön an NABU Edertal für die überlassenen vier Plakate.

 

Wollen wir hoffen, dass die Autofahrer auf diese Hinweisschilder achten und das "unsere" Minis und natürlich auch deren Eltern gesund bleiben.

 

 

Bei dem Mini "Carlchen" vom Riedinger Horst wird es aber noch einige Tage dauern.

Er wird der Letzte von den sechs Waberner Jungstörchen sein, der seinen ersten Flug wagt.

Aber trotz dem Verlust des Storchenvaters, sollte es der einzige Junge schaffen, da sein Ausfliegen nicht mehr lang hin ist.

Er wird von Tag zu Tag größer und von seiner alleinerziehenden Mutter Feline liebevoll umsorgt.

 

 

8. Juli                                                                                                     Jungfernflüge

 

Die drei Jungen von Jule + Georg haben um den 5. Juli das erste Mal ihr Nest verlassen.

Die zwei Kleinen vom Spänebunker (Storcheneltern Paul + Pauline ) haben sich nun auch getraut.

Zwischen dem 27. Juni und 8. Juli war es bei den Beiden soweit.

Heute Morgen um 6:30 Uhr habe ich das Nest das erste Mal ganz leer gesehen.

Da ich am Samstag nicht nachgeschaut habe, kann es auch sein, dass sie schon am gestrigen Tag ihre ersten Flüge gemacht haben.

 

 

15. Juli

 

Heute hat nun auch der letzte Jungstorch, Carlchen vom Riedinger Nest, seinen ersten Flug gewagt.

Wollen wir nun hoffen, dass alle "unsere" Jungen gut durchkommen. 

 

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.