Storchentagebuch 2010

September - Dezember 2010  *  Teil 4

Sie sind weg!!

01. September 2010

Ziehende Jungstörche haben die Reise in den Süden angetreten.
Ziehende Jungstörche haben die Reise in den Süden angetreten.Foto: Ulrike Mose

Langsam aber sicher neigt sich die Storchensaison ihrem Ende entgegen.
Gestern hat sich etwas Entscheidendes getan!


Sie sind weg!!!


Die zwei Jungstörche Finn und Fienchen vom Schreinereischornstein, haben sich dem Trupp Weißstörche, der sich schon seit ca. 14 Tagen in Wabern aufgehalten hat angeschlossen, um mit ihnen die lange Reise in den Süden anzutreten.


Gestern Morgen um 10:00 Uhr konnte ich dem faszinierendem Schauspiel zusehen, wie sie sich bei geeigneter Thermik gen Himmel schraubten und in Richtung Süden segelten.

Wir wünschen ihnen viel Glück auf der langen und gefahrvollen Reise.


Unsere Brutstörche Pauline und Paul von unserem Schornstein haben die Nacht gemeinsam im Nest verbracht.

Auch die Ederstörche Jule und Georg waren komplett.
Auf dem Spänebunker Blecher stand nur noch das Männchen Felix.
Das Weibchen Feliene hat sich vielleicht auch dem aufbrechenden Trupp am Morgen mit angeschlossen.

 Foto: Ulrike Mose
Foto: Ulrike Mose

Drei Altstörche halten sich noch in Wabern auf!!

22. September 2010

Bereits am 31. August, sind die Jungstörche vom Schornstein „Finn + Fienchen“ zusammen mit der Störchin „Feliene“ vom Spänebunker, in einem Trupp von zehn Störchen, in den Süden gezogen.
Der Altstorch „Felix“ vom Spänebunker ist nun schon seit dem 11. September auf Wanderschaft.


Anders unsere zwei Altstörche „Paul + Pauline“, vom Schreinereischornstein. Sie hielten die Stellung und wollten auch nicht so schnell das Nest räumen.
Nach gemeinsamer Nacht warteten die Beiden gestern morgen, bis sich der dichte Nebel etwas gelichtet hatte.
Ohne Vorankündigung ist dann die Brutstörchin Pauline am 21.September abgereist.

Einfach so!
Sie hat uns sehr lange Freude gemacht und hat ihren Aufenthalt in Wabern bei weitem über das Normalmaß hinaus ausgedehnt.
Wir wünschen ihr einen guten Flug und eine gesunde Wiederkehr im nächsten Jahr.


Ihr Partner Paul hat die Nacht allein auf dem Nest verbracht. Wir hoffen, dass auch er den Absprung noch schafft und in den Süden zieht.
Oder, ob er genau wie die Ederstörche Jule + Georg versucht, hier in Wabern zu überwintern. Es wird sich zeigen.
Jedenfalls hoffen wir, dass die Störche im Frühjahr wieder heil aus ihrem Winterquartier zurückkommen.


6.10.2010

Heute um 10:20 Uhr sind 14 Rotmilane in Richtung Südost über unseren Schornstein in Wabern gezogen.

Im Storchennest sieht man das Storchenmännchen „Paul“ stehen, welches interessiert hinterher schaut.
Er selbst hat den Flug in den Süden immer noch nicht angetreten.


Winterabend 10.12.2010    Foto: Ulrike Mose
Winterabend 10.12.2010 Foto: Ulrike Mose

1.12.2010

Fünf ziehende Störche in Richtung Süden.
Da unser Storchenmännchen Paul vom Schornstein heute Nacht weder auf seinem Nest, noch auf den Ausweichschlafplätzen war, könnte es sich um die fünf „Überwinterer“ von Wabern gehandelt haben.

  • „Paul“ von unseren Schornsteinhorst
  • „Jule“ und „Georg“ vom Ederhorst,

sowie zwei Fremdstörche, die sich schon seit längerer Zeit den drei Brutstörchen aus Wabern angeschlossen haben.
Es wäre ja schön, wenn sie nun endlich den Absprung doch noch geschafft haben und in eine nicht ganz so schneereiche und kalte Region fliegen.

Bis bald, im Jahr 2011!!

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.