Storchentagebuch 2009

Juli - Dezember 2009  *  Teil 2

Jungfernflug von den Jungstörchen Max + Moritz!!

28. Juli 2009

Ederstörchin Jule mit ihrem 2. Jungen.    Foto: Ulrike Mose
Ederstörchin Jule mit ihrem 2. Jungen. Foto: Ulrike Mose

 

Morgens, am 28. Juli haben wir dann den Jungfernflug von Jungstorch Max, beobachten können.
Wir hatten zufällig seinen Abflug erwischt und konnten daraufhin mit dem Fernglas erkennen, wie Max drei bis viermal großzügig um den Schornstein kreiste und dann einen Ausflug zu seiner Familie machte.


Die Altstörche Felix + Pauline DEW 3X353, sowie der Pflegejungstorch von der Eder, hielten sich zu dieser Zeit auf einer Wiese vor der Schwalm auf.
Der Ausflügler Max war ca. eine ¾ Stunde unterwegs und landete wieder sicher auf dem Nest, wo Jungstorch Moritz auf ihn wartete.

Bei ihm sollte der 1. Flug wohl noch ein, zwei Tage dauern.


Zur gleichen Zeit war auch die Ederstörchin Jule DEW 3X357 mit ihrem noch verbliebenen Jungstorch auf der Wiese vor der Zuckerfabrik.
Also, nur einen Wimpernschlag von ihrem zweiten Jungen entfernt, der sich nun schon seit dem 19. Juli bei seiner Pflegefamilie
Felix + Pauline vom Schreinereischornstein aufhielt.

 

Am 31. Juli beendete der ausgebüchste Jungstorch von der Eder dann seinen Abenteuerurlaub auf unserem Schreinereischornstein.


10 Tage und Nächte hat er mit der Weißstorchfamilie Felix, Pauline, Max und Moritz, vom Schornsteinnest zusammengelebt.


Nun war er wieder zu seiner Familie an die Eder zurückgekehrt.
Es war wieder alles so, wie es sein sollte.

  • Ein Storchenpaar mit zwei Jungstörchen war auf dem Horst
    an der Eder

  • Ein Storchenpaar mit zwei Jungstörchen war auf dem Schornsteinnest.


Die Storchenfamilie aus den Ederauen hatte sich wieder aneinander gewöhnt und das Storchendurcheinander hatte sich wieder sortiert.

 

Rast von durchziehenden Jungstörchen in den Harler Schwalmwiesen!!

15. August 2009

 

Vom 15. August bis 17. August hielten sich 25 durchziehende Jungstörche, in den Schwalmwiesen zwischen Wabern und Harle auf.


Das üppige Nahrungsangebot lockte die durchziehenden Jungstörche an.

Hier konnten sie Kräfte sammeln, bevor sie weiter in Richtung Süden abhoben.


Nachdem sich unsere vier Jungstörche aus Wabern Max + Moritz vom Schornstein, sowie die zwei Minis vom Ederhorst, den 25 Durchziehern am 17. August anschlossen und die große Reise in den Süden antraten, verließ das Storchenmännchen Felix am 27. August das Nest auf dem Schreinereischornstein.


Die Storchendame Pauline kam noch bis zum 31. August immer wieder zum Nest um hier zu rasten und zu nächtigen.
Am 31. August hat auch sie dann den Schornstein endgültig für dieses Jahr verlassen.


Die zwei Altstörche von der Eder werden voraussichtlich wieder hier bleiben.
Das wäre dann schon der dritte Winter, den sie hier verbringen.
Wollen wir hoffen, dass das Storchenpaar dem Waberner Schreinereischornstein die Treue hält und das Nest im Frühjahr 2010 wieder in Besitz nimmt.


Also: den Störchen viel Glück auf der langen und gefahrvollen Reise – bis zum nächsten Jahr!

 

Ulrike Mose

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.