Storchentagebuch 2013

Teil 5

Das Nesthäkchen vom Riedinger Horst ist tot!

20. Juni 2013

Foto: Ulrike Mose
Foto: Ulrike Mose

Schade,

nun ist es doch passiert.


Der kleinste von den drei Storchenküken aus dem Nest vom Riedinger Horst hat es leider nicht geschafft.

Aufgrund unserer Beobachtungen hatten wir in den letzten zwei Tagen schon ein wenig Bedenken um die Überlebenschancen des Jungstorches.

Denn an dem extrem heißen 18.Juni, konnte Alexandra Riedinger schon vormittags beobachten, dass der Storchenvater Friedrich nicht die gewohnte Menge an Futter mit ins Nest brachte.

Die Jungen bettelten unentwegt nach Nahrung.

 

Das Storchenmännchen Friedrich hielt sich noch immer auf dem Nest auf, als erneut zwei Fremdstörche sehr niedrig über dem Nest kreisten und auf den Nachbardächern, sowie auf unserem Schornsteinnest landeten.

 

Für das Storchenmännchen Friedrich Grund genug, den Horst nur kurz zu verlassen, um Wasser aufzutanken.

Währenddessen landete auf dem Nest mit den drei Jungen, ein weiterer Storch, der aber sofort vom Storchenvater  Friedrich heftig attackiert und vertrieben wurde.

Der „Eindringling“ entpuppte sich schließlich als die Storchenmama Feline.

 

Vor lauter Aufregung hatte nun das Storchenmännchen seine Partnerin vertrieben.

Sichtlich irritiert flog sie auf das Nest der kath. Kirche und versuchte sich langsam wieder anzunähern, landete aber nicht auf dem Nest bei ihrer Familie, obwohl ihr Partner keine Drohgebärden mehr machte.

Es sah so aus, als ob sie sich nicht auf ihr Nest traute und flog nach mehreren Umrundungen wieder weg. 


Was für eine Aufregung!

Mittlerweile waren die Jungen Stunden ohne Nahrung und die Storchenmama Feline war immer noch nicht da.

Nach mehr als 9 Stunden, um 22:36 Uhr, kam sie dann wieder aufs Nest zu ihrer hungrigen Familie und wurde wie sonst immer, nett begrüßt.

Als wäre nichts geschehen.

Auch der Wechsel wurde wie gewohnt vollzogen und das Storchenmännchen Friedrich machte sich noch einmal auf Nahrungssuche.

Ob er nun die ganze Nacht über weg war, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Am Morgen des 19. Juni konnte Familie Riedinger um ca. 5 Uhr den ersten Wechsel mit Fütterung beobachten.

Die weiteren Wechsel verliefen im Laufe des Vormittags wie gewohnt, doch sie konnten erneut beobachten, dass die Elternstörche nicht genug Futter fanden und die Jungen ständig und lautstark bettelten.

Auch konnten sie das Nesthäkchen nicht mehr so oft sehen, wie die Tage zuvor.

Da Frau Riedinger die Vorgänge im Nest zwischen 16:00 Uhr und 18:00 Uhr nicht beobachten konnte, muss wohl der Storchenvater Friedrich das Junge innerhalb dieser zwei Stunden abgeworfen haben.

Leider kam jede Hilfe zu spät, das Nesthäkchen war tot.

 

Die Gründe warum das Storchenmännchen Friedrich den Kleinen abgeworfen hat, sind vielfältig.

In diesem Fall dürfte das kleinste Junge vermutlich durch Nahrungsmangel und der extremen Hitze schon im Nest gestorben sein, oder kam durch den Abwurf zu Tode. 

 

Aber, über irgendwelche Ursachen zu spekulieren wäre müßig, denn dieser Verlust, den wir gestern Nachmittag hinnehmen mussten ist zwar traurig, jedoch sind diese Vorgänge normal in der Tierwelt.

Dieser kleine Jungstorch musste sterben, um eine möglichst bessere Überlebenschance für seine beiden Geschwister zu ermöglich

Neues von unseren Waberner Storchenfamilien!!

17. Juni 2013

Storchenfamilie vom Horst Riedinger!

Belegung Storchenhorst IV  

 

Storchepapa Friedrich mit seinen drei Jungen.  Foto: Ulrike Mose 17.06.13
Storchepapa Friedrich mit seinen drei Jungen. Foto: Ulrike Mose 17.06.13

 

Wie bereits berichtet, darf sich das Brutpaar Friedrich und Feline vom Riedinger Horst über dreifachen Nachwuchs freuen.

Die vor ca. 29 Tagen geschlüpften Jungen sind mittlerweile so groß, dass man sie recht gut sehen kann.

Vorgestern Abend nun durfte unser Trio das erste mal das Alleinsein üben.

Für Familie Riedinger eine spannende Phase, denn inzwischen sind die Jungen groß genug und benötigen nicht mehr den ständigen Schutz der Storcheneltern.

Etwa ab dem 25 Tag ist dann die Zeit gekommen, wo die Jungen auch mal allein gelassen werden können.

Auch der Nahrungsbedarf der hungrigen Jungschnäbel wächst weiter an und somit müssen nun immer öfter beide Storcheneltern zur Futtersuche fliegen, denn ein Elternteil würde die drei Racker nicht mehr satt bekommen.

 

Gestern Abend konnten wir beobachten, dass der Storchenvater Friedrich reichlich Futter mitbrachte.

Aber unter der ausgewürgten Nahrung waren recht große Brocken dabei, die wohl mehr in den Schnabel von Vater  Friedrich passten.

Es sah schon ein wenig beunruhigend aus, wie die  Minis zwei große Maulwürfe verspeisten. Beim kleinsten Mini sollte es beim Versuch geblieben sein.

Er bekam dafür kleine Storchenleckereien.

Storchenfamilie vom Horst Spänebunker!

Belegung Storchenhorst II

Papa Paul und Mini beim Kuscheln.    Foto: Ulrike Mose  17.06.2013
Papa Paul und Mini beim Kuscheln. Foto: Ulrike Mose 17.06.2013

Bei einem erneut herrlichen und von den Temperaturen aus betrachtet höchst angenehmer Tag, wird das Einzelkind Krümel III von seinen Storcheneltern Paul und Pauline liebevoll umsorgt und  bemuttert.

Beide Elternvögel wechseln sich immer noch bei der Futtersuche ab und gehen selten beide vom Nest.

Dies kann daran liegen, dass immer wieder fremde Störche über die Storchennester kreisen und sie das einzige Junge besonders beschützen wollen.

Vielleicht brauchen sie sich aber auch noch keinen unnötigen Stress zu machen, denn in Wabern und in der Umgebung sind alle Wiesen gemäht, sodass es genug Futter für unseren Wonneproppen geben sollte.

Storchenfamilie von dem Horst an der Eder!!

Belegung Storchenhorst I 

Storchenfamilie Jule + George      Foto: Ulrike Mose 17.06.2013
Storchenfamilie Jule + George Foto: Ulrike Mose 17.06.2013

Die komplette Familie von der Eder hielt sich gestern Abend auf ihrem Nest auf  und genoss die letzten warmen Strahlen der Abendsonne.

Obwohl ich schon erstaunt war, die Elternstörche Jule + George so lange Zeit auf dem Nest anzutreffen, denn ich vermutete zumindest ein Elternteil auf Futtersuche.

Aber vermutlich waren alle vier satt.

Nur schade, dass einer der Minis sich immer wieder versteckte und ich nur ein Junges aufs Foto bekam.

3 Storchenbabys auf dem Riedinger Horst!

12. Juni 2013

Feline mit ihrem dreiköpfigen Nachwuchs.   Foto Alexandra Riedinger 12.06.13
Feline mit ihrem dreiköpfigen Nachwuchs. Foto Alexandra Riedinger 12.06.13

Endlich!!

 

Heute konnte Alexandra Riedinger die drei hungrigen Storchenbabys, zusammen  mit ihrer Mutter Feline, gut aufs Bild bekommen.

Sie reckten sich gen Himmel, wohl um bei Mama Feline ein Lunchpaket einzufordern.

Meine Beobachtung der drei Waberner Storchenfamilien.

11. Juni 2013

Die Storchenfamilie auf dem Horst I in den Ederauen!

 

Das Brutpaar Jule und George haben zwei kräftige Jungstörche in ihrem Nest in den Ederauen.

Gestern Nachmittag, bei sonnigem Wetter konnte ich die zwei Minis mit ihrem Storchenpapa George beobachten. Die Storchenmama Jule war zu dieser Zeit auf Futtersuche.

Vor ca. sechs Wochen sind die Beiden aus dem Ei geschlüpft und somit ist ungefähr zwei Drittel ihrer Zeit im Nest vorüber.

Nun wird es nicht mehr ganz so lange dauern, bis sie ihre ersten Jungfernflüge absolvieren.

Gestern Nachmittag hatten sie aber keine rechte Lust sich zu zeigen, oder gar ihre Flügel zu stärken.

Unter genauer Beobachtung von Papa George gab es nur ein paar kurze Aktivitäten im Nest, danach suchten sie schnell wieder den Schatten von Papa und ich konnte sie nun nicht mehr sehen.

 

 

Die Storchenfamilie auf dem Horst II Spänebunker Blecher!

 

 

Nachdem die nass kalte Periode nun endlich vorbei ist, müssen die Storcheneltern ihre Jungen jetzt vor der Sonne schützen.

So auch das Brutpärchen Paul  und Pauline vom Spänebunker, die nach den schlechten Wetterbedingungen der letzten Wochen, ein Junges verloren haben.

Das zweit Junge Krümel III macht einen sehr guten Eindruck und nähert sich so langsam der Altersmarke von ca. vier Wochen.

In dieser vierten Lebenswoche kann man förmlich zusehen, wie es sich fast jeden Tag verändert.

Wie man auf den Fotos sehen kann, beginnen nun die Hand- und Armschwingen mit aller Macht aus den Blutkielen zu wachsen.

Flugübungen

Die kleinen Flügel werden durch schlagende Bewegungen immer wieder trainiert und auch das Stehen im Nest macht dem Jungen keine Probleme mehr und wird inzwischen auch ohne Absicht den Darm zu entleeren, praktiziert.

 

Die Storchenfamilie auf dem Horst IV Riedinger!

 

Wie ich schon am 03.06.2013 berichtet habe, konnte man im Nest auf dem Riedinger Horst ganz sicher zwei Küken sehen.

Ob zum damaligen Zeitpunkt noch mehr Küken im Nest waren, konnte man nicht erkennen.

 

Nun aber ist es ganz sicher, dass sich drei Küken im Nest von Friedrich und Feline befinden.


Bei meiner Beobachtung am gestrigen Tag, gingen leider die Köpfchen so schnell hoch und runter, dass ich mit dem Auslösen der Kamera nicht mithalten konnte und immer nur ein Mini auf das Bild bekam.

 

Heute nun konnte Alexandra Riedinger das erste Mal, auch den dritten Jungstorch mit der Kamera einfangen. Einfach toll!!

 

Allerdings ist das dritte Küken deutlich kleiner als die zwei Geschwister und wer weis, ob es die große weite Welt erleben darf.

 

Zur Zeit bleibt noch immer einer der Eltern auf dem Nest, um die drei Jungen zu hudern und um sie gegen Kälte, Regen oder Hitze zu schützen.

Um genügend Nahrung beschaffen zu können, wird auch der Radius zur Nahrungssuche ausgedehnt.

Auch die Zeitspanne der Nahrungssuche nimmt zu und dauert vom Morgengrauen bis zum späten Abend.

 

In den ersten vier bis fünf Wochen nach dem Schlüpfen der Jungen, wechseln sich die Eltern Friedrich und Feline mit ihrer Betreuung auf dem Nest ab.

Währen der eine Brutstorch das Nest mit den Jungen bewacht, befindet sich der Partner auf Nahrungssuche.

Doch nach geraumer Zeit genügt dies nicht mehr.

Um den Nahrungsbedarf der Storchenfamilie zu decken, müssen dann beide Eltern gleichzeitig auf Nahrungssuche fliegen.

Fütterung 

Da ein erwachsener Storch täglich etwa 500 Gramm Futter braucht, steigt der tägliche Nahrungsbedarf eines Jungstorches, bis zum Verlassen des Nestes (ca. 64 Tage) auf etwa 1200 Gramm.

Somit beträgt der Gesamtnahrungsbedarf für eine Storchenfamilie mit drei Jungen in diesen 64 Tagen ca. 200 Kg, bzw. 4 Zentner.

Können sie die Futtermengen nicht finden, werden die Gelege meist durch Abwurf der Jungen oder durch Kronismus reduziert.

Kronismus

Storchentagebuch 2011 Teil 3

Daraus können wir sehen, wie eine erfolgreiche Aufzucht der Storchenjungen, von der gebotenen Nahrungsqualität eines Biotops abhängt.

Heute bei den zu oft großflächig genutzten Feldern, sowie den Monokulturen, findet der Storch kaum noch genügend Nahrung, um sich zu ernähren.

Daher ist es wichtig das Grünland, gemähte Wiesen, Teich und Tümpel, sowie andere Feuchtgebiete vorhanden sind.

 

Der Horst III Schreinereischornstein Mose!

Aber nicht nur die drei Brutpaare halten sich in und um Wabern auf.

 

Immer wieder versuchen umherstreifende Störche das Nest von unserem Schreinereischornstein anzufliegen und einzunehmen.

Und immer noch ohne Erfolg, denn die ehemaligen Nestinhaber Paul + Pauline vertreiben sie sofort , um in den kommenden Wochen das Schornsteinnest erneut als Ausweichnest zu sichern und zu nutzen.

Storchentagebuch 2012 - Teil 3 - 21.04.12

Eine traurige Meldung von der Storchenfamilie Paul + Pauline!

06. Juni 2013

Storchenpapa Paul mit Mini.  Foto: Ulrike Mose  06.06.2013
Storchenpapa Paul mit Mini. Foto: Ulrike Mose 06.06.2013

 

Neben den schönen Meldungen über die Waberner Jungstörche, gibt es auch leider welche, die nicht erfreulich sind.

In den letzten Wochen sind in vielen Bundesländern leider viele Storchenjunge der schlechten Witterung zum Opfer gefallen, in einigen Nestern sogar die komplette Brut.

 

Bei den Waberner Storchenfamilien war ich mir sicher, dass alle Jungstörche die letzten anhaltenden starken Regenfälle mit den kalten Temperaturen gut überstanden haben.

Aber nach wiederholten Beobachtungen fiel mir auf, dass von den zwei Jungstörchen aus dem Nest von Paul und Pauline, seit Dienstag nur noch ein Mini zu sehen ist.

 

An was der Jungstorch letztendlich verendet ist, ist rein spekulativ.

Im schlimmsten Fall könnte es sein, dass aufgrund der anhaltenden schlechten Witterung, das Nest noch nicht abgetrocknet war und mit einem Schimmelpilz (Aspergillus) befallen ist.

fu-berlin.de/presse/publikationen/tsp/2009/ts_20090711/ts_20090711_24/index.html

 

Dies würde bedeuten, dass auch das zweite Junge stark gefährdet ist.

 

Doch will ich nicht all zu schwarz sehen, denn dem verbliebenen Mini scheint es gut zu gehen und er wird von seinen Storcheneltern Paul + Pauline liebevoll umsorgt und gefüttert.

 

Drücken wir der Storchenfamilie vom Spänebunker also ganz fest die Daumen, dass sie den Kleinen Krümel III gut durchbringen!

 

Ablösung und Fütterung auf dem Storchennest mit den Storcheneltern

Paul + Pauline + Junior Krümel III.                           Fotos: Ulrike Mose   06.06.2013

"Unsere" drei Waberner Storchenfamilien haben die Kälte und den Regen gut überstanden!

03. Juni 2013

Hier wurden bei einer Fütterung die Reste vom Storchenpapa Friedrich wieder aufgenommen!
Hier wurden bei einer Fütterung die Reste vom Storchenpapa Friedrich wieder aufgenommen!

 

Bei den Ederstörchen George + Jule  mit ihren zwei Jungen, scheint heute nicht nur die Sonne, es scheint auch mit dem Nachwuchs alles OK zu sein.

 

Bei dem Storchenpärchen Paul + Pauline vom Spänebunker ist auch wieder alles in trockenen Tüchern.

Heute, bei Sonne und Wärme zeigten sich mir wieder zwei Junge, die ihren Storcheneltern ihre Köpfchen entgegen streckten.

 

Bei dem Storchenpaar Friedrich + Feline vom Riedinger Horst, konnte erstmals Alexandra Riedinger ganz sicher zwei Minis im Nest entdecken.

Dass sich evtl. ein drittes Junges im Nest befindet, konnte sie noch nicht 100%ig bestätigen.

 

Lassen wir uns überraschen!!

Storchennester - Check

31. Mai 2013

Ederstörchin Jule mit ihrem durchnässten Nachwuchs.  Foto: Ulrike Mose  31.05.13
Ederstörchin Jule mit ihrem durchnässten Nachwuchs. Foto: Ulrike Mose 31.05.13

 

Erneuter Dauerregen zog den ganzen Tag über Wabern hinweg, aber zum Glück gab es keine unwetterartigen Begleiterscheinungen.

 

So konnte ich beim heutigen Storchennester - Check, folgendes feststellen.

 

Storchenhorst I Ederauen:

Storcheneltern Jule und George mit zwei Jungen.

Die heutige Wetterlage machte wieder deutlich, wie schwer es für die Storchenmama Jule ist, ihre zwei fast fünf Wochen alten Jungen, vor dem Regen zu schützen.

Obwohl der viele Niederschlag die zwei Minis gänzlich durchnässt hat, konnte ich mit Freude beobachten, wie sie in einer kurzen Regenpause schon ihre Flügelmuskulatur stärkten.

 

Storchenhorst IV Riedinger:

Storcheneltern Feline und Friedrich mit ? Jungen.

Der viele Regen hat sicher auch die Jungen von Feline und Friedrich stark durchnässt.

Während die Storchenmama Feline ihren Nachwuchs huderte, gesellte sich der Storchenpapa Friedrich noch eine Zeit zu seiner Familie, ehe er dann auf Futtersuche ging.

 

Storchenhorst II Spänebunker Blecher:

Storcheneltern Paul und Pauline mit zwei Jungen.

Im Laufe des Tages, konnte ich auf dem Spänebunker, mehrfach Fütterungen von zwei Jungstörchen beobachten.

Immer wieder kam es zu heftigen Regenschauern, die Paul und Pauline veranlassten, ihre Minis schnellstmöglich wieder zu bedecken und zu wärmen.

Doch bevor Papa Paul  zum Wärmen seiner Jungen auf den Spänebunker flog, hielt er auf unserem Schornsteinnest seinen Schnabel in den kräftigen Wind und trocknete ausgiebig sein Gefieder.

Derzeit ist alles gut, in den Waberner Storchennestern!

30. Mai 2013

Nach einer frischen und trockenen Nacht mit Tiefstwerten von ca. 8 Grad Celsius, erwartete uns heute endlich ein sonniger Morgen.

 

Ich nutzte die ersten Sonnenstrahlen, um nach unseren Waberner Storchenfamilien zu schauen und war beruhigt.

In allen drei Nestern sah es heute Morgen gut aus.

Trotz schlechter Nachrichten aus anderen Storchennestern, ist bei unseren drei Storchenfamilien derzeit alles OK.

Falls es im Laufe des Tages noch ein wenig sonniger und wärmer wird, trocknen mit Sicherheit auch die Nester und die Gefieder der Jungstörche.

In allen drei Storchennestern wurde gefüttert, gehudert oder sich geputzt.

 

Dauerregen setzt Waberner Jungstörchen zu!!

29. Mai 2013

Nachdem es seit heute Morgen wieder ununterbrochen regnet und auch in den nächsten Tagen keine Besserung in Sicht ist, habe ich ein sehr mulmiges Gefühl in der Magengegend.

 

Nach einem sonnigen gestrigen Tag konnten die Nester ein wenig abtrocknen und ich sah ein kleinen Lichtblick am Horizont.

Aber  bei diesen neuen Regenmengen wird sich die Lage leider wieder verschärfen.

Der Dauerregen wird nicht mehr ganz aus den Nestern abfließen können und somit liegen die Küken im Wasser. Da das Gefieder der Eltertiere auch durchnässt ist, können sie ihre Jungen nicht mehr ausreichend schützen und wärmen, was zu katastrophalen Folgen für die Jungen führen kann. Sie können unter ihren Eltern ertrinken. 

Außerdem hat der ständige Regen auch zur Folge, dass die Wiesen nicht gemäht werden können und die Storcheneltern immer weniger Nahrung finden.

 

Hoffentlich haben wir Glück, und sie überleben.

 

Den ganzen Tag Sonne...

28. Mai 2013

Friedrich und Feline bei der Fütterung der Minis.   Foto: Ulrike Mose  28.05.13
Friedrich und Feline bei der Fütterung der Minis. Foto: Ulrike Mose 28.05.13

 

...trotzdem lassen mich die letzten Nachrichten, aus den vielen anderen Storchennestern, nicht ganz sorgenfrei in die Zukunft sehen.

Denn der lang anhaltende Regen und die zu kühlen Temperaturen haben sehr vielen Storchenjungen so zugesetzt, dass sie gestorben sind.

 

Auch das Nest auf dem Molkereischornstein in Loshausen blieb nicht verschont.

Die zwei Jungstörche sind, laut Herrn Knauff, wahrscheinlich an Unterkühlung gestorben.

 

Die  Waberner Jungstörche haben wohl im Moment die anhaltende kalte Witterung  recht gut überstanden.

Heute konnte ich in allen drei Nestern Fütterungen beobachten.

 

Hier nun der aktuelle Stand des Waberner Nachwuchses:

 

Storchenfamilie Jule + George vom Ederhorst mit zwei Jungen.

 

Storchenfamilie Pauline + Paul vom Spänebunker mit zwei Jungen.

 

Storchenfamilie Feline + Friedrich vom Riedinger Horst mit ? Jungen.

 

Da sie erst in der letzten Woche geschlüpft sind, kann man noch nicht erkennen, wie viel es sind.  

Regen, Regen, Regen......

26. Mai 2013

Foto: Ulrike Mose  26.05.13
Foto: Ulrike Mose 26.05.13

...da schickt man sprichwörtlich keinen Hund vor die Haustür!


Bei Dauerregen und gerade mal 11 Grad Celsius Lufttemperatur.

Genau so gestaltet sich der heutige Sonntag, im ach so schönen Wonnemonat Mai.

Dieses kalte und nasse Wetter bedeutet auch für das Leben unserer Waberner Storchenpaare eine Herausforderung.

Über den ganzen Sonntag verteilt, hielt sich immer wieder einer der Elternstörche vom Spänebunker auf unserem Schreinereischornstein auf, ruhte und putzte sich, oder versuchte das Gefieder zu trocknen.

Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Wochen, eine so lange Anwesenheit von Paul + Pauline auf dem Schornsteinnest erlebt zu haben.

 

Aktuelles von den drei Waberner Storchenfamilien!

Gute und schlechte Nachrichten.

25. Mai 2013

 

Storchenfamilie Paul + Pauline!!


Das schlechte Wetter der letzten Tage hat der  Storchenfamilie Paul + Pauline vom Spänebunker zugesetzt.

In den vergangenen Jahren hatten Paul und Pauline in der Regel, zum jetzigen Zeitpunkt, bis zu fünf Junge im Nest.

In diesem Jahr sieht es nicht so gut aus. In den letzten Tagen fiel wahrscheinlich mindestens ein Junges der extremen Nässe und Kälte zum Opfer. 

 

Doch es gibt auch viel Positives zu berichten, denn heute Mittag konnte ich beobachten, dass weiterhin gefüttert wird.

Ich sah wie sich zwei Schnäbelchen dem Storchenpapa Paul entgegen streckten.

Das Füttern klappte vorzüglich.

Es gab reichlich Futter und jeder, Vater und Jungstörche, kamen zu ihrem Recht.

Den Rest verleibte sich der Storchenvater Paul nach der Fütterung selbst wieder ein.


Storchenfamilie Friedrich + Feline!!

 

Auf dem Riedinger Horst bei  Friedrich und Feline konnte ich natürlich noch keine Jungen im Nest entdecken.

Da sie erst in dieser Woche geschlüpft sind, lässt sich die Anzahl der geschlüpften Küken zur Zeit noch nicht bestimmen.

Aber auch hier gibt es keinen Zweifel, dass auch die frischgeschlüpften Jungstörche ihr passendes Futter abbekommen.

Eine große Ladung Regenwürmer wurde von dem Elterntier in die Mitte des Nestes eingebracht.


Storchenfamilie George + Jule!!

 

Schon etwas größer und kräftiger präsentierten sich zu guter Letzt die zwei Jungstörche mit ihrem Storchenvater George vom Ederhorst.

Da das Brutpärchen Jule und George früher mit der Brut begonnen hatte, als die beiden anderen Pärchen, befinden sich die beiden Jungstörche bereits in der vierten Lebenswoche.

 

Bis endgültig abgerechnet wird, ist es allerdings noch einige Wochen hin und es stehen uns noch ein paar aufregende Tage bevor.

In den Ederauen in Wabern gibt es nicht nur Störche zu bestaunen...

Familie Schwan auf einem Teich in den Ederauen.  Foto: Ulrike Mose  25.05.2013
Familie Schwan auf einem Teich in den Ederauen. Foto: Ulrike Mose 25.05.2013

 

..hier eine Schwanenfamilie auf einem Teich in der Nähe von dem Storchenhorst, der Storchenfamilie Jule und George.

 

 

 

 

 

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.