Weitere Informationen + Bilder von der Nestanbringung auf dem Glockenturm der kath. Kirche

Am 10. April 2011 versuchte ein neues Storchenpärchen in Wabern ansässig zu werden.
Nach mehreren Versuchen sich auf unserem Schreinereischornstein ( war besetzt mit Paul + Pauline) und dem Spänebunker ( war besetzt mit Felix + Feline), sowie auf dem Ederhorst ( war besetzt mit George + Jule) einzunisten, sind sie letztendlich auf den Turm der katholischen Kirche gelandet.
Das Storchenmännchen war beringt, das Weibchen unberingt.

Da der Glockenturm ein Flachdach hat und der Untergrund sich als ungeeignet entpuppte, war es dem Storchenpärchen nicht möglich ihr Nistmaterial in irgendeiner Weise zu befestigen.

Eine Nisthilfe sollte das Problem lösen.

Bürgermeister Günter Jung nahm Kontakt mit der kath. Kirche auf, um sich für dieses Vorhaben eine Erlaubnis einzuholen.

Als dann das OK von der kath. Kirche kam, zögerten wir nicht lange.

In Zusammenarbeit mit dem damaligen Gemeindearbeiter Bernhard Schäfer baute mein Mann Dieter und ich das Nest.

Die von uns gespendete Nisthilfe, wurde dann zusammen mit Karsten Hesse kurzerhand angebracht.

Das Storchenpärchen, welches von den Anwohnern die Namen Maria (unberingt) und Josef (DEH H9450) bekommen hatten, versuchte nach mehrmaligem umfliegen des Turmes zu landen.

Durch das neue Nest waren sie so verunsichert, dass sie dann die Nacht auf einem Hausdach, nähe des Turmes nächtigten.
Im Laufe des nächsten Tages gelang es ihnen sich wenigstens auf dem Turm niederzulassen, aber mit einem respektvollen Abstand zur neuen Nisthilfe.
Erst nach anfänglichem Zögern wurde das neue Nest von Maria und Josef bezogen.

 

Bei dem Storchenpärchen Maria + Josef kam es leider zu keiner Brut.

Meine Vermutung, dass das Storchenmännchen Josef noch nicht das richtige Alter zum Brüten hatte, bestätigte sich als ich von der Beringungszentrale erfuhr, dass es sich bei dem Storch Josef, um einen erst zweijährigen Storch handelte.

Also noch zu jung, um Vater zu werden.


Fotos: Ulrike Mose

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.