Aktuelles Storchenjahr 2019

Tagebuch Januar + Februar

Horstbelegung 2019

Eine wunderbare Nachricht!!!!!

Storchenmännchen George lebt!!

14. Februar 2018

Storchenmännchen George P 9050 lebt!!
Storchenmännchen George P 9050 lebt!!

Ernst Achenbach hat heute Morgen in den Büttelborner Bruchwiesen unseren vermissten langjährigen Brutstorch George in einem Trupp von 25 Weißstörchen abgelesen und damit bestätigt, dass das Storchenmännchen mit Aluminumring FRP P9050 unser Waberner „ George“ ist.

 

Das Storchenmännchen Georg trägt einen Aluminiumring mit

der Ringnummer P 9050 und ist im  15. Lebensjahr.

 

Ringnummer                       Paris P.....9050

Vogelart                                Weißstorch (Ciconia ciconia)

Geschlecht                           Männchen 

Beringungsdatum              10.06.2004   auf den Tag genau

Beringungsort                     Soultz-Haut-Rhin (FR14)
 Haut-Rhin & Territoire de Belfort, Frankreich

Vielleicht zieht es ihn ja wieder in seine Heimat Wabern.
Spätestens wenn die Brutsaison startet, werden wir sehen, ob er sich wieder blicken lässt.

 

Storchendame ist bei Paco eingezogen!!

13. und 14. Februar 2019

Nur drei Tage nach Ankunft von unserem Storchenmännchen Paco ist eine Storchendame bei ihm eingezogen.
Der erste Nestkontakt der interessierten Störchin war nur sehr kurz und so versuchte sie ihr Glück auf dem Ausweichnest, wo sich sofort unser Storchenmännchen Paco neben sie platzierte.

Doch plötzlich attackierte die Nachbarstörchin Pauline vom Spänebunker die neueingetroffene Störchin und vertrieb sie vom Ausweichnest. 

Die Vertriebene ließ aber nicht locker, sie probierte es ein weiteres Mal auf dem Schornsteinnest Fuß zu fassen. Die Nachbarstörchin hatte es mittlerweile aufgegeben und entfernte sich wieder und flog zu ihrem Partner Paul auf den Spänebunker.
Auf dem Schornstein kam es dann zu einem kurzen Gerangel, das mit dem Abflug der neuen Störchin endete.

Doch dann versuchte sie es abermals und ihre Hartnäckigkeit wurde belohnt. Sie durfte bleiben.

Sollte es sich tatsächlich schon um die letztjährige Partnerin Marie handeln?
Im vergangenem Jahr war sie erst am 10. März am Nest eingetroffen.
Aber alle Erkennungsmerkmale stimmten mit denen der neuen Störchin überein.

Die Beiden schienen sich einig zu sein und nach nur wenigen Minuten startete Storchenmännchen Paco einen ersten Kopulationsversuch, der noch ein wenig unbeholfen aussah, aber beim zweiten Versuch klappte es.

Unser (wieder)gefundenes Storchenpärchen verbrachte dann gemeinsam die leicht frostige Nacht auf dem Schornsteinnest.

Heute nun hielt sich unser Storchenpärchen fast den ganzen Tag auf dem Nest auf.

Nur in den Nachmittagsstunden verließen die Beiden bei herrlichem Vorfrühlingswetter das Nest und statteten auch unserem Garten einen Besuch ab.
Die Storchendame schien sich sehr gut auszukennen, alle Verhaltensmuster liefen so ab wie im vergangenen Jahr- es ist Marie!!

 

 

Storchenmännchen Paco wieder zurück!

11. Februar 2019

Storchenmännchen Paco ist aus seinem Winterquartier zurück!!
Storchenmännchen Paco ist aus seinem Winterquartier zurück!!

Die Sanierung unseres Schornsteinnestes am 02. Februar war rechtzeitig zum Einzug fertig geworden.
Denn das Storchenmännchen Paco, das auch die vergangenen drei Jahre unser Schornsteinnest bewohnt hat, ist gesund am 10.Februar aus seinem Winterquartier ans Nest zurückgekehrt.

Jedoch ist die Ankunft im Februar bei dem Storchenmännchen Paco nichts Ungewöhnliches. Schon in 2017 kam er bereits am 15. Februar und im Jahr 2018 am 21. Februar an sein Nest zurück.

Die jetzt schon ankommenden Weißstörche können über Winter nicht ganz so weit weg gewesen sein. Im Gegensatz zu manch seiner Artgenossen, hat Paco sich wohl den weiten Weg nach Afrika oder Südspanien gespart.
Oder aber er hat sich auch in dem großen Pulk von ca. 118 Weißstörchen bei Büttelborn in Südhessen aufgehalten - wer weiß.
 

In diesem Jahr müssen wir nicht in Frage stellen, ob es sich bei dem Heimkehrer um „unser“ Storchenmännchen Paco handelt.

Sofort landete er auf seinem Schornsteinnest!
D
ie Nachbarstörche Paul + Pauline vom Spänebunker schenkten ihm zwar Beachtung, jedoch ohne jegliche Störung oder Angriff ihrerseits.

 

Auch seine unverkennbaren hellen Außenfahnen der Handschwingen sind gut zu sehen und als helles Streifenmuster zu erkennen. Aufgrund seiner Verhaltensmuster auf dem Nest und unserem Grundstück bin ich mir zu 100% sicher, dass das Storchenmännchen Paco wieder sein Brutnest in Beschlag genommen hat.  

 

Auch die Techtelmechtel mit der Storchendame Pauline vom Spänebunker wiederholen sich.
Obwohl die einzige überwinternde Störchin schlussendlich immer wieder mit ihrem langjährigem Partner Paul zusammen kommt, flirtet sie seit gestern nun mit drei Storchenmännchen.

Die letzten Monate pendelte sie zwischen ihrem Partner Paul vom Spänebunker und dem Überwinterer Merlin vom Nest Niedermöllrich.
Nun wird auch das dritte Storchenmännchen von der Störchin umworben, denn sofort nach der Ankunft von Paco stand sie bei ihm auf dem Schornsteinnest.

Wenn in ein paar Wochen dann die „richtigen“ Partner zurückkommen, werden sich hoffentlich ganz schnell die alten Zustände wieder einstellen.

Freuen wir uns auf das Storchenjahr 2019 und hoffen wie immer auf ein Happy End.

 

 

Großreinemachen im Storchennest!!

08. Februar 2019

Die Winterruhezeit der Störche neigt sich nun langsam dem Ende zu und die diesjährige Storchensaison rückt immer näher.

Unser Storchenpaar Paco + Marie haben die vergangenen zwei Jahre sehr fleißig an ihrem Nest gewerkelt.
Jedoch haben sie ihr Nest nicht nur in die Höhe, sondern auch schräg über den ursprünglichen Rand hinaus gebaut. Wir befürchteten, dass das Nest möglicherweise bei einem Sturm wegen des Überhangs kippen oder sogar abstürzen könnte.
Um dem vorzubeugen haben wir uns dann am 2. Februar wieder an die Arbeit gemacht um den Überhang zu entfernen.
Da sich das Nest auf unserem dreißig Meter hohen Schornstein befindet, ist es schwer diese Höhe zu erreichen und wir müssen so auf eine große Arbeitsbühne zugreifen.
Eine inzwischen nicht mehr wegzudenkende Hilfe, war auch in diesem Jahr wieder die große Hebebühne (Arbeitshöhe bis 45 Meter) der Firma Koch.

Bewaffnet mit Ästen, Heu, Spaten und Kreuzhacke wurden wir mit der Hebebühne in die Höhe gefahren.
Am Nest angekommen wurden zuerst die überflüssigen und überstehenden Äste abgetragen, um so das Kippen des Nestes zu verhindern.
Dann ging es ans Nestinnere, welches komplett verdichtet und hart wie „Beton“ war.

Mit Spaten und Kreuzhacke entfernte mein Mann Dieter dann das Nestinnere
(verrottete Pflanzen, Blätter und Zweige) bis auf die Nestunterlage.
Zum Glück haben die Störche Paco und Marie außer einer kleinen Plastiktrinkflasche, keinen Unrat im Nest verbaut.  Wir haben sonst keinen weiteren gefährlichen Müll oder Schnüre gefunden.

Anschließend wurde das Nest wieder mit Ästen, Reisig und Heu aufgefüllt mit der Hoffnung, dass sich unser Storchenpaar Paco + Marie oder aber ein anderes Storchenpaar wieder niederlässt.

Bei der Gelegenheit wurde auch gleich das Ausweichnest gerichtet, denn bei dem verschobene Rand bestand die Gefahr, dass sich ein Storch beim Landeanflug verletzen könnte.

Zum Glück hat alles bei der diesjährigen Säuberungsaktion geklappt.
Dafür auch an dieser Stelle meinen besten Dank, an meinen Mann Dieter, den Helfern Mico und Friedhelm Bruckner und  Hendrik Koch.
Vielen Dank auch für die Bilder, die Herr Volker Lumpe uns zur Verfügung gestellt hat.

 

 

Überwinternde Störche in Wabern!

Jedes Jahr, wenn sich die meisten Weißstörche über die Wintermonate in wärmeren Gegenden aufhalten, ist man mittlerweile gewohnt, das der ein oder andere Storch in unserer Region Wabern bleibt.

Bis Anfang Januar waren es fünf überwinternde Störche.

Jedoch wird seit der zweiten Januarwoche das Storchenmännchen George vermisst.

Langjähriger Waberner Brutstorch George ist seit der zweiten KW 2019 nicht mehr gesichtet worden!

Das Storchenmännchen Georg trägt einen Aluminiumring mit

der Ringnummer P 9050 und ist im  15. Lebensjahr.

 

Ringnummer                       Paris P.....9050

Vogelart                                Weißstorch (Ciconia ciconia)

Geschlecht                           Männchen 

Beringungsdatum              10.06.2004   auf den Tag genau

Beringungsort                     Soultz-Haut-Rhin (FR14)
 Haut-Rhin & Territoire de Belfort, Frankreich

Langjähriger Brutstorch George P 9050 wird vermisst!!
Langjähriger Brutstorch George wird vermisst!!

Zusammen mit seiner ehemaligen Partnerin Jule hatte der langjährige Altstorch schon vor einigen Jahren beschlossen auch die Winter in Wabern zu verbringen.

Im vergangenen Jahr wurde dann das Brutpaar George und Jule auf tragische Weise getrennt. Wie bereits berichtet war die Brutstörchin Jule am 5. April 2018 in einer Garagenzufahrt in unmittelbarer Nähe zu ihrem Brutnest aufgefunden worden.

Sie war vermutlich mit einem Hindernis kollidiert.
Jedoch hatte das Storchenmännchen George nach dem Verlust seiner langjährigen Partnerin Jule wieder eine neue Partnerin gefunden, welche aber Ende August 2018 in den Süden gezogen ist.

Und so blieb Georg seit vielen Jahren das erste Mal ohne Partnerin in Wabern –

bis zur zweiten Januarwoche.

Doch wo ist der gebürtige Franzose George?

Hat er sich nach so vielen Jahren zum ersten Mal doch auf den Weg in wärmere Gefilde gemacht?

Oder ist ihm etwas widerfahren?
Da sich das Storchenmännchen George seit 2015 einen bleibenden Gelenkschaden zugezogen hat, ist leider momentan auch nicht auszuschließen, dass ihm etwas passiert ist.

Solange er nicht irgendwo abgelesen oder gefunden wird, kann man über sein Verbleib nur spekulieren.
Spätestens wenn die Brutsaison startet, werden wir sehen, ob er sich wieder blicken lässt.

 

Hoffen wir auf eine positive Entwicklung!

 

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.