Aktuelles Storchenjahr 2019

Tagebuch April

Horstbelegung 2019

Die Spannung steigt!

Bald wird sich neues Leben im Nest tummeln!

17. April 2019

Während der vergangenen Tage blieb es zum Glück relativ ruhig um unsere  Brutnester.
Die Waberner Storchenpaare blieben vor allzu großen Angriffen fremder Nestinteressenten verschont.

Wenn fremde Artgenossen vorrüber ziehen, oder sich zu sehr den Nestern nähern, kommt es zwar zu kleineren Aufregungen mit erregten Drohgeklapper, doch beruhigen sie sich auch schnell wieder und gehenen wieder zur Tagesordnung über.

Bei unserem Brutpärchen Paco + Marie nähert sich das Schlüpfen der Jungen mit riesigen Schritten. Obwohl die von mir errechnete Brutdauer von 32 Tagen noch nicht vergangen ist und es die "Eltern in spe" zur Zeit zwar noch ruhig angehen lassen,  wird es nicht mehr lange dauern, bis auf unserem Schornstein neues Leben im Nest Einzug hält - vielleicht zum Osterfest!

Sicherlich können die Brutstörche Paco + Marie  auch jetzt schon den einen oder anderen Laut der ungeborenen Storchenküken hören.

Horst III - Schornstein Mose:
Brutbeginn:  21. März  +/-       Voraussichtlicher Schlupftermin: 22. April 2019  +/-

Ein Hinweis für neues Leben im Nest, ist dann das Füttern durch das Brutpaar.  Am ersten Tag brauchen die Jungen noch kein Futter von den Storcheneltern, denn in der Regel zehren sie noch vom Dottervorrat aus dem Ei. 

Auch die Brutzeiten von unseren weiteren Waberner Storchenpärchen neigt sich in den nächsten Wochen ihrem Ende entgegen.
Ende April und Anfang Mai wird auch in den anderen Waberner Storchennestern neues Leben einkehren.

Zurzeit sind sie Nahrungstechnisch noch keinem Druck ausgesetzt. Erst wenn das erste Küken aus dem Ei geschlüpft ist wird es ernst.
Denn ob unsere Waberner Weißstörche genug Futter finden und vorallem welches Futter sie finden, hängt von vielen Faktoren ab.

Das Wetter ist einer davon.
Das vergangene Frühjahr war vor allem dadurch geprägt, dass es fast keinen Regen gab. Und so war bei den ausgetrockneten Böden die Verfügbarkeit von weichen, kleinen Tieren, die für die Anfangsphase der Küken sehr wichtig ist, drastisch gering. 
Die lebensnotwendigen Regenwürmer und Insektenlarven ziehen sich bei austrocknenden Böden in tiefere Schichten zurück und sind somit als Nahrung nicht mehr verfügbar.

 

 

Ehemaliger Waberner Jungstorch hat wohl in Alsfeld mit der Familienplanung begonnen!!

03. April 2019

Nach mehr als 60 Jahren ist der Leonhardsturm wieder mit einem Storchenpaar besetzt!

Wie immer ist es eine große Freude wenn ein ehemaliger Jungstorch aus Wabern erneut den Weg zurück nach Hessen gefunden hat.
Nachdem mir schon im vergangenem Jahr mitgeteilt wurde, dass unser ehemaliger Jungstorch „Doris“ vom Spänebunker in Alsfeld gesichtet wurde, bekam ich am 20. März diesen Jahres von Herrn Mäkel eine weitere Mitteilung von Storch „Doris“.

Der ehemalige Jungstorch aus Wabern ist einer der vier Jungstörche, die am 10.06.2015 von der ehemaligen Störchin Jule vom Ederhorst aufs schlimmste attackiert und verletzt wurden.  Er bekam damals seinen Namen Doris und wurde zusammen mit drei seiner Geschwister beringt.

Wieder konnte Herr Mäkel anhand der Ringnummer DEW 4T214 den ehemaligen Jungstorch aus Wabern identifizieren. Er vermutete jedoch, dass es sich bei „Doris“ wohl nicht um ein Storchenweibchen, sondern vielleicht um ein Storchenmann handelt. Jedoch war er sich zu dieser Zeit noch nicht ganz sicher. 

Nachdem er sich die ersten Tage und Nächte allein im Nest auf dem Leonhardsturm aufhielt, verließ er dann wieder das Nest.

Nach zwei Tagen Abwesenheit kam er  wieder zurück auf „sein“ Storchennest.

Am 31. März war es dann soweit.
Ein zweiter, mit einem Elsa Ring markierter Storch stand im Nest.

Herrn Mäkel ein herzliches Dankeschön für die schönen Bilder!

Nach mehrmaligen noch wackeligen Kopulationsversuchen konnte nun auch das Geschlecht ermittelt werden.  Der ehemalige Waberner Storch, der sich mittlerweile im 4. Lebensjahr befindet ist tatsächlich ein " ER "!                                                Ab sofort hört das Storchenmännchen (Doris) nun auf den schönen Namen Dorian!
Auch das Storchenweibchen mit der Ring Nr. AV669 wird nun mit Sicherheit nicht mehr allzu lange auf einen Namen warten müssen!

Nun hat das Storchenmännchen aus Wabern sein neues Zuhause auf dem Leonhardsturm in Alsfeld gefunden und wird dort wohl das erste Mal mit seiner Partnerin mit der Familienplanung beginnen.
Wünschen wir ihm und seiner Partnerin viel Glück dabei und ein gutes Storchenjahr 2019!!

 

 

Hoffnungsvolles Storchenjahr!

01. April 2019

Was so zuversichtlich begann hat sich Ende März leider anders entwickelt:
Unser langjährige Waberner Brutstorch Paul
kam durch heftige Storchenkämpfe ums Leben; bei bereits besetzten Horsten kam es zu Vertreibungen; versuchte Hostwechsel und Partnerwechsel.      

Am 1. April hat sich nun die Situation an der Storchenfront wieder etwas beruhigt und so wurde auch das letzte Waberner Nest von einem Storchenpaar bezogen.
Die Chemie scheint jedoch nicht ganz zu stimmen. Immer wieder verlässt er das Turmnest und kommt nur noch ab und zu zurück.

Auffällig ist, dass der Trend in Wabern eindeutig in Richtung "Koloniebildung" geht. Wie in vielen anderen Storchengemeinden wollen auch hier die Störche dorthin, wo schon Artgenossen sind.
Hoffen wir darauf, dass es doch wieder einmal ein ganz „normales“ Storchenjahr werden kann!

Storch Piet bekommt zwei neue Chancen!

Die Geschichte "Storch Piet bekommt zwei neue Chancen" möchte ich ihnen nicht vorenthalten.

Herr Micha Platte hat sich von meiner Geschichte "Störche purzelten in Kamin" so inspirieren lassen, dass er diese als Anlass nahm eine etwas andere Geschichte für das Kinder Entdeckungsheft zu schreiben.
Ich wünsche ihnen allen viel Freude beim Lesen!

 

...runter vom Gas, tieffliegende Störche!!

Wabern ist umrahmt mit Straßen, auf denen oft viel zu schnell gefahren wird!

 

Wir Autofahrer sollten mehr Rücksicht nehmen,

für das Wohl der Menschen und Tiere.

Plakataktion

Tod durch Autokollision

Hilfe und Pflege

Bei Naturbeobachtungen sollte man zuerst auf
die Belange der Umwelt achten und nicht auf
den eigenen Egoismus.